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04/03
InnovationsNetz Unterfranken - Erfolg durch Kooperation

Vorstellung der unterfränkischen High-Tech-Cluster am 04. April 2003 im Naturwissenschaftlichen Hörsaalgebäude der Universität Würzburg













Dr. Alexander Zöller im Gespräch mit
Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer


Aus dem Regionalkonzept Unterfranken sind eine Vielzahl von Forschungs- und Entwicklungsprojekten realisiert worden, die in Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft durchgeführt werden. Teile dieser Fördermittel wurden den in Deutschland wohl einzigartigen Cluster-Projekten Unterfrankens in den Bereichen Biomedizin und –technologie, innovative Werkstoffoberflächen, intelligente Systeme, Kunststofftechnologie, Energietechnik und Informationstechnologien zugewendet. Anders als andere Regierungsbezirke, die Großprojekte finanzierten, hat Unterfranken vor allem Verbund-Projekte zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen gefördert, etwa zur Entwicklung eines neuen Produktes oder eines neuen Verfahrens.

Zur weiteren Stärkung und Profilierung der Wirtschaftskraft der Region Unterfranken müssen aktiv Strukturen aufgebaut werden, die über aktuelle technologische Trends informieren, Kompetenzträger zusammenführen, Kompetenzen sichtbar und Forschungs- und Entwicklungsergebnisse bekannt machen. Die Teilnehmer der Veranstaltung wurden dazu aufgerufen mit Hilfe der Clusterkoordinatoren die vorhandenen Potenziale zur Zusammenarbeit zwischen Unternehmen untereinander und zwischen Unternehmen und Hochschul- und Forschungseinrichtungen zu nutzen.

Den kompletten Beitrag BIOMED-Standort Unterfranken - Schwerpunkt der Arzneimittelentwicklung in Bayern können Sie hier downloaden!


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04/03
7. "Treffpunkt BIOMED" im Rudolf-Virchow Zentrum für Experimentelle Biomedizin in Würzburg

 

 

Am 08. April 2003 waren Unternehmer, Existenzgründer und sonstige Interessierte zum 7. Treffpunkt BIOMED in die Räumlichkeiten des am 16. Januar 2002 eröffneten Rudolf-Virchow Zentrums für Experimentelle Biomedizin in der Versbacher Straße 9 in Würzburg eingeladen.

Herr Dr. Georg Kaiser, Geschäftsführer des Zentrums, gab den 28 Teilnehmern zunächst einen kurzen Überblick über die Aufgaben und die Struktur des Zentrums.

Das Rudolf-Virchow-Zentrum für experimentelle Biomedizin dient der interdisziplinären Forschung, Ausbildung und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der experimentellen Biomedizin mit dem Schwerpunkt der Forschung über Schlüsselproteine ("target proteins"). Das sind Proteine, die zentrale biologische Funktionen haben. Deshalb sind sie sowohl für die Grundlagenwissenschaften als auch für angewandte Disziplinen Angriffspunkte für Arzneimittel ("drug targets") und für die biotechnologische und pharmazeutische Industrie von hoher Bedeutung. Im Rudolf-Virchow-Zentrum werden solche Proteine in einem multidisziplinären Ansatz untersucht, der von molekularen Analysen der isolierten Proteine bis hin zu komplexen Experimenten an intakten Organismen reicht.

Im Anschluss daran wurden die Teilnehmer durch die Arbeitsbereiche der vier schon bestehenden Arbeitsgruppen geführt.

Dr. Wolfram Brune, Leiter der Forschergruppe "Molekulare Virologie", sucht mit seiner Gruppe nach zellulären Proteinen, die für eine Virusinfektion essentiell sind.

 






Prof. Dr. Gregory Harms, Leiter der Forschergruppe "Einzelmolekül-Mikroskopie" forscht daran einzelne Moleküle in lebenden Zellen sichtbar zu machen.

 

 

Die Forschergruppe "Vaskuläre Biologie" unter Leitung von PD Dr. Bernhard Nieswand befasst sich mit den Oberflächenproteinen von Thrombozyten (Blutplättchen), d.h. den Triggern für Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall.

 






Die Forschergruppe "Molekulare Krebsforschung" um Leiter Dr. Thorsten Stiewe interessiert sich für das neue Tumorgen p73.

 


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07/03
8. Treffpunkt BIOMED im Rhön-Klinikum in Bad Neustadt

Das Innovationscluster BIOMED Netz Unterfranken organisierte seinen 8. Treffpunkt BIOMED am 08.07.2003 zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in der Rhön-Klinikum AG in Bad Neustadt/Saale.


Dr. Kerber und Dr. van Schoonhoven stellten wichtige Innovationen aus der täglichen Arbeit der Rhön-Klinikum AG vor. Zwar sei die Rhön-Klinikum AG konsequent Gewinn orientiert, doch gehöre auch die perspektivische Entwicklung von Innovationen zur Unternehmensphilosophie. Schließlich wolle man auch in Zukunft in Qualität und Wirtschaftlichkeit eine Spitzenstellung haben. Heute zählt der Gesundheitskonzern 30 Krankenhäuser an 22 Standorten mit über 13.000 Mitarbeitern und einem Umsatz (2002) in Höhe von rund 880 Mio. Euro.

Ein Ausdruck der Innovationsbereitschaft ist der Einsatz einer Brennstoffzelle zur Strom- und Wärmeerzeugung. Jörg Demmler erläuterte, dass rund ein Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland auf Krankenhäuser entfalle. Mit einem Wirkungsgrad von rund 48 % erreiche die Brennstoffzelle der MTU einen Spitzenwert. Die Eigenstromerzeugung sichert zugleich eine unterbrechungsfreie Stromversorgung des Rhön-Klinikums. Schließlich sei sie auch umweltfreundlich. Aus Erdgas (NH4) und Sauerstoff entstehe Abluft aus Wasserdampf. Das Wirkungsprinzip ist seit 1838 bekannt: Wasserstoff und Sauerstoff werden katalytisch in Umkehrung der Elektrolyse d. h. der Spaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff synthetisiert. Der wehrtechnischen Nutzung in U-Booten folgt jetzt die zivile in Unternehmen. Die Anlage ist mit 50 % vom Freistaat Bayern gefördert, seit April 2001 in Betrieb und weltweit die erste Anlage dieses Typs, die im Krankenhaus eingesetzt wird (www.rhoen-klinikum-ag.com).


Lesen Sie auch:
Ärzte im Rhön-Klinikum entwickeln innovative Prothese und
CT als Gesundheitspräventionsmaßnahme


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08/03
BIOMED Netz auf dem Kooperationsforum "Biotech for Pharma"

 

 

Am 06. November 2003 fand erstmalig das Kooperationsforum "Biotech for Pharma" statt. Organisiert wurde das Forum von der Bayern Innovativ GmbH in Zusammenarbeit mit dem Institut für Pharmakologie der Universität Würzburg, dem neuen Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin, dem BioMedTec Franken e.V. und dem BIOMED Netz Unterfranken.

Ziel des Forums war es, aus der Praxis bewährte Strategien für ein effizientes Zusammenwirken von Wissenschaft, Biotech-Unternehmen und Pharma aufzuzeigen, neueste Technologien für die zielführende Validierung von Targets vorzustellen und die hierdurch mögliche Entwicklung neuer Wirkstoffe mit deren klinischer Prüfung und Markteinführung am Beispiel erfolgreicher Firmen und Produkte zu beschreiben. In Verbindung mit dem Forum fand eine begleitende Fachaustellung statt, auf welcher auch das BIOMED Netz Unterfranken mit einem Stand vertreten war.

Abschließend warb Dr. Thomas Feigel, Bayern Innovativ für das Forum Medizintechnik Pharma, was derzeit bereits über 400 Mitglieder habe. Ein Mitglied ist auch das RSG Bad Kissingen, Rhön-Saale Innovations- und Gründerzentrum. Zu den Mitgliedern zählen u. a. über 80 Krankenhäuser. Dr. Feigel drückte seinen Wunsch aus, dass auch das Rhön-Klinikum mit seinen innovativen Leistungen in diesem bayerischen Innovationsverbund mitmacht.

12/03
9. Treffpunkt BIOMED im Biozentrum der Universität Würzburg

Am 01. Dezember 2003 fand im Biozentrum der Universität Würzburg der 9. "Treffpunkt BIOMED" statt. Es wurde das Kompetenznetz PathoGenoMik (http://www.kompetenznetze.de/navi/de/Kompetenznetze/pathogenomik-wuerzburg.html) vorgestellt und Einblicke in die Arbeiten verschiedener Teilprojekte gegeben.

Die Arbeiten des Kompetenznetzwerkes ”Genomforschung an pathogenen Bakterien” konzentrieren sich auf pathogene Bakterien, die von hohem wissenschaftlichem und gesundheitspolitischem Interesse sind, gleichzeitig aber auch ein großes Potential für die Entwicklung neuer diagnostischer, prophylaktischer und therapeutischer Verfahren besitzen.

Nach einer kurzen Einführung von Dr. Michael Kuhn, Geschäftsführer des PathoGenoMik-Netzes folgten weitere Vorträge von Herrn Dr. Kreft über das Teilprojekt "Listeria". Von Frau Dr. Beier wurde das Teilprojekt "Helicobacter" sowie von Herrn Dr. Gross das Teilprojekt "Bordetella" vorgestellt.

Bei Brezeln und Wein ergab sich im Anschluss die Gelegenheit verschiedene Fragen noch einmal persönlich mit den Referenten zu diskutieren.


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