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4. "Treffpunkt BIOMED" - Kongress "Stragegies for Immune Therapy -
Am 16.01.2002 fand in der IHK Würzburg der 4. "Treffpunkt BIOMED" statt. Thema der Veranstaltung
war der Informationsaustausch zwischen internationalen Spezialisten der Biotechnologiebranche.

Das Zusammentreffen von unterfränkischen und inter-nationalen Biotechnologieunternehmen und Experten organisierte das BIOMED Netz Unterfranken mit dem BioMedTec Franken e.V. anlässlich der vom 16.-18.01.2002 im Würzburger Kongresscenter statt-findenden Tagung "Strategies for Immune Therapy".

Dr. Lando Lotter begrüßte die Gäste als Hausherr in der IHK Würzburg und betonte besonders die Wichtigkeit der Zukunftsbranche Biotechnologie für den unterfränkischen Raum. Er verwies auf die bisher schon umgesetzten Vorhaben (BIOMED Zentrum / ZMK), die Kooperation zwischen BIOMD Netz Unterfranken und dem BioMedTec Franken e.V. sowie auf die von Ihm favorisierte Idee des Bäder-Pentagons in der Region Rhön-Saale.

Dieser Treffpunkt wurde ausnahmsweise nicht von einem Vortrag begleitet. Den unterfränkischen Unternehmen sollte die Chance geboten werden, die Referenten der internationalen Tagung bei einem gemütlichen Essen kennen zulernen, Kontakte zu knüpfen bzw. zwanglos das eine oder andere Thema zu diskutieren.

Gesponsert wurde der Treffpunkt von IHK Würzburg-Schweinfurt.

Raute 04 / 02
5. "Treffpunkt BIOMED"
Am 18. April 2002 fand zum ersten mal im neu
erbauten Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie und -medizin (BioMed) / Zentrum
für moderne Kommunikationstechnologien (ZmK)
der 5. Treffpunkt BIOMED statt.

Herr Klaus Walther, Geschäftsführer des Hauses und Sponsor der Veranstaltung sprach die einleitenden Worte.
Themen der Veranstaltung waren zum einen die Vorstellung des Network LifeScience Bavaria durch Herrn Dr. Matthias Konrad von der Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg. Bayern Innovativ stellt mit dem Netzwerk eine Informations- und Kooperationsplattform zur Verfügung, die interdisziplinären Wissenstransfer und Kooperationsanbahnung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich der Life Sciences auf bayerischer, nationaler und internationaler Ebene verstärken wird. Neben Großveranstaltungen wie dem "Forum Life Science" und vielen kleineren Seminaren, Workshops und Partnering-Treffen ist die Internetplattform (www.lifescience-bavaria.de) Kernstück des Netzwerks. Die Homepage enthält Kooperationsangebote und -gesuche, Firmenprofile, Neuigkeiten aus Wissenschaft und Unternehmen sowie einen Veranstaltungskalender, der alle relevanten Veranstaltungen in Bayern zusammenführt.
Zweiter Redner war Herr Dr. Georg Kaiser vom Rudolph Rudolph Virchow Zentrum der Universität Würzburg. Als erste deutsche Universität erhielt die Universität Würzburg eines der begehrten DFG-Forschungszentren. Würzburg hat sich damit gegen 80 Mitbewerber um zunächst drei DFG-Forschungszentren durchgesetzt. Herr Dr. Kaiser informierte über die Möglichkeiten die jungen Wissen-schaftlern und Unternehmen dort offen stehen. Aufgaben des Rudolf-Virchow-Zentrums sind die interdisziplinäre Forschung, Ausbildung und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der experimentellen Biomedizin mit dem Schwerpunkt der Forschung über Schlüsselproteine ("target proteins").

Der Geschäftsführer des seit Beginn diesen Jahres im BioMed Zentrum ansässigen Unternehmens LYNKEUS BioTech GmbH, Herr Dr. Peter Vorstheim, referierte im Anschluss daran zum Thema "Biotech: Kleine Firmen auf großen Märkten".
Am Beispiel des eigenen Unternehmens legte er sehr praxisnah dar, mit welchen Problemen junge Unterneh-men zu kämpfen haben; zeigte aber auch, wie erfolgreich sie arbeiten können, wenn sie sich - wie Lynkeus - flexibel auf die Anforderungen des Marktes einstellen. LYNKEUS BioTech (www.lynkeus-biotech.de) konzentriert seine Forschung und Entwicklungauf Krankheiten des Auges. Unternehmensvision ist die Entwicklung neuartiger Diagnostika sowie präventiver und therapeutischer Behandlungsmöglichkeiten für degenerative Augenerkrankungen.

 

Raute 10 / 02
6. "Treffpunkt BIOMED"
Die Wagniskapital-Branche boomte fast zwei Jahre lang. Damals... Das ist jetzt gerade mal ein Jahr her. Und wie sieht es heute aus?

Konsolidierung heißt das derzeitige Schlagwort und ist die Strategie.

Realität ist sowohl in die jungen Unternehmen wie auch in die Beteiligungsunternehmen eingekehrt. Investmententscheidungen werden sehr sorgfältig gefällt. Die Zurückhaltung seitens der VC-Geber ist klar zu spüren - Jeder hat aus seinen Erfahrungen gelernt. Nun gilt es, unter den jetzigen Marktbedingungen, die Chancen und Risiken abzuwägen. Die Chancen müssen erkannt und ergriffen werden. Die Risiken weitestgehend eingeschränkt werden.

Das Thema Venture Capital-Finanzierung haben wir in unserem 6. "Treffpunkt BIOMED" am 01. Oktober 2002 aufgegriffen.

Den Weg "Vom Businessplan zur VC-Finanzierung" erläuterte Herr Dr. Carsten Rudolph, Geschäftsführer des Businessplanwettbewerbes Nordbayern (www.bpwn.de). Er ging in seinem Vortrag darauf ein wie die VC-Fähigkeit eines Business-Konzeptes sichergestellt werden kann und welche Strategien zur Ansprache von Risikokapitalgebern zielführend sind.

Frau Dr. Nicole Wistuba, Associate Director Technology bei der BioScience Ventures Group (www.bsvg.de) kam nach einer kurzen Vorstellung der BSVG und einer Situationsanalyse der derzeitigen Investitionstätigkeit auf dem Risikokapitalmarkt zum Kernpunkt Ihres Beitrages: Welche Spezifika muss ein Biotechnologie-Unternehmen erfüllen um im Finanzierungsprozess bestehen zu können? Insbesondere die Vorgehensweise der BSVG, die ausschließlich in Frühphasen investiert, wurde von den Teilnehmern hinterfragt.

In sehr anschaulichen Worten erläuterte Herr Markus Braun, Bereichsvorstand Finanzen, den ungewöhnlichen Finanzierungsweg der Hiberna AG (www.hiberna.com) vo Geschäftsvorhaben bis zur Seed-Finanzierung. Aufgrund seiner gesammelten Erfahrungen konnte er den Zuhörern einige praktische Tipps mit auf den Weg geben.


Raute 11 / 02
Erster Bio-Investorentag

Am 21. November 2002 fand im Innovations- und Gründerzentrum Würzburg der erste Bio-Investorentag statt.

Zehn junge Unternehmen hatten die Möglichkeit, in jeweils 15minütigen Vorträgen mit anschließender Diskussionsmöglichkeit lhre Geschäftsmodelle vor mehr als 10 VC-Gesellschaften, Analysten und Vertretern regionaler Geschäftsbanken vorzustellen.

Zusätzlich gab es Gelegenheit in separaten Räumlichkeiten des IGZ BioMed vorab vereinbarte und spontane Einzelgespräche zu führen.

Informationen zu allen beteiligten Unternehmen und Kapitalgebern erhalten Sie über weichert@rsg-bad-kissingen.de.


Raute 11 / 02
Biotech Night "Hochschulpatente bei Unternehmensgründung


Thema der Biotech Night waren Hochschulpatente bei der Unternehmensgründung und die aus dem Wegfall des Hochschullehrerprivilegs resultierenden Konsequenzen für Hochschulen, Erfinder und Biotechnologie-Unternehmen.

Eine Diskussionsrunde bestehend aus Experten aller beteiligten Parteien gaben Antworten auf Fragen wie

- Welche Rolle spielen Patentverwertungseinrichtungen?
- In welcher Form kommen Patente oder Rechte am besten in das Unternehmen?
- Wie gestalten sich langfristige Kooperationen zwischen Unternehmen und Universität?
- Was ist aus steuerrechtlicher Sicht zu beachten?
- Wie verhalten sich Kapitalgeber in der neuen Situation?

Beim anschließenden get together konnten die neue geknüpften Kontakte nochmals gefestigt werden.


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