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Raute 09 / 04
Erfolgreiche Ansiedlungspolitik im Landkreis Bad Kissingen:
Medizintechnik Unternehmen ET gestartet









Gerhard Karg, Landrat Thomas Bold, Mukund Lakhani (ET), J. N. Kosure (Embassy of the Republik of Kenya)


Rund ein Jahr nach dem Spartenstich feiert Mukund Lakhani mit 150 geladenen Gästen die Eröffnung der ersten drei Produktionshallen von ET Elastomer Technik GmbH im Westheimer Gewerbegebiet der Stadt Hammelburg. Zu den Gästen zählten Landrat Thomas Bold, Bürgermeister Ernst Stross, Gerhard Karg (Wirtschaftsförderung), Bärbel Scholz (RSG Bad Kissingen) sowie der kenianische Wirtschaftsattache.

Was passt besser zum Bäderland Bayerische Rhön als Medizintechnik und Biotechnologie? Die konsequente Ausrichtung der Ansiedlungspolitik des Landkreises und des Innovations- und Gründerzentrums RSG Bad Kissingen auf Medizintechnik–, Biotechnologie- und Gesundheitsunternehmen zeigt Erfolge.

In enger Zusammenarbeit mit der Sparkasse Bad Kissingen und der Wirtschaftsförderung des Freistaates Bayern ist es gelungen ET Elastomer in Hammelburg anzusiedeln.

Wie immer hat der Erfolg viele Mütter und Väter. Seinen Anfang nahm der Ansiedlungsprozess als der zweite Bürgermeister Stefan Seufert bei einer Weinprobe auf Schloss Saaleck den gebürtigen Kenianer Mukund Lakhani auf die Vorzüge des Standortes Hammelburg direkt neben der A 7 hinwies. Mukund Lakhani war mit dem Kegelclub zu Gast in Hammelburg. Ein geeignetes Grundstück war schnell im Westheimer Gewerbegebiet gefunden. Bei der Aufstellung des Finanzplanes wirkten Sparkasse Bad Kissingen, RSG Bad Kissingen, IHK Würzburg-Schweinfurt, Landkreis Bad Kissingen und Regierung von Unterfranken eng zusammen. Gemeinsam gelang es ein tragfähiges Konzept zu erstellen und mit entsprechenden Sicherheiten zu finanzieren. Von großer Bedeutung für Mukund Lakhani war die vertrauensvolle Aufgeschlossenheit aller Beteiligten, die ihn letztendlich überzeugte nach Hammelburg zu gehen.

Über das Biomed Netz Unterfranken konnte Mukund Lakhani Kontakte zu Experten aus der Region vermittelt werden. Dr. Rolf Siegl, Experte für Silikon, arbeitet seither mit ET Elastomer zusammen. ET Elastomer ist nicht nur neu im Landkreis Bad Kissingen, sondern auch ein junges dynamisches Unternehmen. Bei der Eröffnungsfeier engagierten sich die Kinder von Mukund Lakhani und zeigten ihr Interesse an unternehmerische Initiative. „Wir werden schnell wachsen“ prognostizierte Mukund Lakhani. Die Entwicklung von ET Elastomer zeigten die Töchter Sarika und Manisha Lakhani mit einer Powerpoint-Präsentation auf. Die Gesellschaft wurde 1992 in Laufen gegründet. Sie entwickelte den ersten Silikonatembeutel, der 1995 auf der Hannovermesse präsentiert wurde. Danach ging es steil nach oben. Die Firma brauchte mehr Platz und zog 1997 nach Ellhofen um. Die Entwicklung neuer Silikonprodukte erforderte dann eine weitere Expansion, die nun im Saaletal erfolgt ist. 13 Mitarbeiter sind bereits in Hammelburg beschäftigt. Um international sich vor allem gegen die chinesische und italienische Konkurrenz durchsetzen zu können hat ET Elastomer auch ein Werk in Kenia mit 16 Mitarbeitern eröffnet.

Als Highlight für Hammelburg und den Landkreis bezeichnete Landrat Thomas Bold die Eröffnung der neuen Firmengebäude. Das Unternehmen stelle Arbeitsplätze zur Verfügung und zeige gut, dass es sich lohnt in zukunftsorientierte Entwicklungsfelder zu investieren. Hammelburgs Bürgermeister Ernst Stross würdigte ET für die Investition in eine innovative Zukunftsbranche. Pfarrer Karl Feser und Thomas Lindner segneten die neuen Gebäude und würdigten die für die Menschheit positive Investition in Medizintechnik und Gesundheit.

Dr. Alexander Zöller


Raute 10 / 04
10. "Treffpunkt BIOMED" im ZAE Bayern, Würzburg
Am 27. Oktober 2004 waren zum nunmehr zehnten mal alle Netzwerkteilnehmer des BIOMED Netz Unterfranken zum Treffpunkt BIOMED in die Räumlichkeiten des ZAE Bayern in Würzburg eingeladen.

Im Experimentiergebäude des ZAE in Würzburg befindet sich die Abteilung "Wärmedämmung und Wärmetransport". Frau Dr. Gudrun Reichenauer, wissenschaftliche Mitarbeiterin, stellte den Teilnehmern die Arbeit des ZAE, insbesondere im Hinblick auf die biomedizinische Anwendbarkeit vor:

Die Würzburger Abteilung des ZAE Bayern legt einen Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die Entwicklung und Optimierung von rezyklierbaren Materialien und hocheffizienten Systemen zur Wärmedämmung, insbesondere auch für Vakuumsuperisolationen, die ca. zehnmal besser dämmen als konventionelle Dämmstoffe. Ebenso werden Hochtemperaturdämmungen für Industrieanwendungen entwickelt und untersucht. Neuentwickelte passive solar-optische Systeme nutzen Licht und Wärme z.B. an Hausfassaden für einen energetisch optimierten Lichteintrag und Wärmehaushalt. Auch konventionelle Faser- und Schaumdämmstoffe werden hinsichtlich Dämmwirkung, Ökologie und Brandverhalten verbessert. Neuartige nanoporöse Materialien auf Sol-Gel-Basis werden für den Einsatz als thermische Hochleistungsdämmstoffe entwickelt und optimiert.

Insgesamt steht ein breites Know-how aus dem Bereich neuer Materialien, in der Entwicklung von Komponenten und im energetischen Systemmanagement zur Verfügung. Dieses wird sowohl in öffentlichen und bilateralen Projekten als auch bei Industrieaufträgen eingesetzt.

Im Anschluss führten Frau Dr. Reichenauer und der Abteilungsleiter Herr Dr. Hans-Peter Ebert die interessierten Teilnehmer durch die Räumlichkeiten und ermöglichten so einen Einblick in die Arbeit der Abteilung.


Raute 11 / 04
REGION RHÖN-SAALE: IHR SPRUNGBRETT IN EINE ERFOLGREICHE ZUKUNFT!









Herr Helmut Nickel und Udo Sauer im Gespräch mit einem Erfinder-Team aus Bad Kissingen: Andreas Müller, Paul und Gerhard Schuldheis. Nähere Informationen über das Team und Ihr Projekt finden Sie hier.


Die Landkreise Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen machen sich seit vielen Jahren für Existenzgründer/innen und Unternehmer/innen stark. In diesem Zusammenhang haben wir ein Ansiedlungspaket geschnürt, das wir interessierten Gründer/innen und Unternehmer/innen gern vorstellen. Wir können Unterstützung leisten um unternehmerische Ideen zu verwirklichen. Unsere Ansiedlungsbetreuung minimiert Aufwand, schafft kürzeste Wege und beste Kontaktqualität.

In diesem Zusammenhang haben wir am 15. November einen Beratungstag mit Experten aus Wirtschafts-, Technologie- und Innovationsförderung anberaumt.

Als Berater standen zur Verfügung:

Herr Gerhard Karg, LRA Bad Kissingen - Wirtschaftsförderung
Herr Helmut Nickel, Regierung von Unterfranken - Technologieförderung
Herr Udo Sauer, LGA Bayern – Innovationsberatung

Informationen zu Fördermöglichkeiten im Rahmen unseres Ansiedlungspaketes geben wir auf Anfrage gern an weitere interessierte Gründerinnen und Gründer weiter. Informationen erhalten Sie über die Geschäftsführung des RSG Bad Kissingen:

Frau Dipl.-Bw. Sonja Schmitt, Tel. 0971/72 36-147
Frau Dipl.-Ing. Bärbel Scholz, Tel. 0971/72 36-123



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